Mama Talk – die Erstausstattung

Mama talk Hallo meine Lieben, Anfang des Monats und die zweite Runde Mama talk – one week seven moms beginnt heute mit dem Thema Erstausstattung. (Wenn Ihr unsere erste Runde nochmal nachlesen möchtet, klickt hier.) Die Erstausstattung unserer Kinder wurde von mal zu mal weniger! In meiner ersten Schwangerschaft zog ich voller Vorfreude los und konnte nicht anders, als gefühlte 1000 schöne Sachen fürs Baby zu kaufen und als wir das Outing hatten, gab´s kein halten mehr. Süße Kleidungsstücke, niedliche Spielsachen, allerlei Nützliches, was man irgendwo gelesen hatte. Tja, was soll ich sagen? Vieles wurde nie genutzt, weil ich erst mit Baby lernte, was dieses wirklich braucht – und das ist gar nicht so viel! Eine kleine Anekdote am Rande: mich besuchte eine alte Schulfreundin, die zeitgleich mit unserer Jüngsten ihr erstes Kind bekam und sie war fassungslos und geschockt, dass Mini keinen Wickeltisch hat. Sie hat ein hübsches Zimmer, aber in diesem stand nie ein Wickeltisch! Ja, sie hat keinen Wickeltisch. Mein Sohn und meine ältere Tochter hatten noch einen, aber schon beim zweiten Kind haben wir diesen kaum gebraucht. Ich wickele meist da, wo wir alle sind, irgendwie muss ich die beiden Anderen ja auch beaufsichtigen und die Mädchen waren motorisch so fix, dass sie ohnehin nie wirklich lange liegen blieben. Ich wickele auf einer Unterlage meist auf dem Boden, mittendrin. Nur mal so am Rande… Der Nestbautrieb in der Schwangerschaft ist schön und es macht auch Freude ein Zimmer fürs Baby einzurichten, aber wirklich brauchen tut es einen sicheren Schlafplatz. Bei uns war dies anfangs ein Beistellbett, was aber bei Mini als Nachttisch und Rausfallschutz diente, da wir letztendlich dicht aneinander gekuschelt im Familienbett schliefen, bei unserem Sohn war es eine Mischung aus beidem und unsere ältere Tochter wollte ihre eigene Matratze und schlief im Beistellbett. Wir hatten auch immer gute Schlafsäcke. Was ich auch empfehlen kann, was bei unserem Sohn oft zum Einsatz kam, da dieser sehr unruhig als Baby war und schwer in den Schlaf fand, sind Pucksäcke, da diese dem Baby einfach beim Schlafen eine enge Begrenzung und somit ein Sicherheitsgefühl geben. Für tagsüber empfehle ich eine gute Krabbeldecke, um das Neugeborene (welches natürlich nicht krabbelt) bequem ablegen zu können, z.B. beim Duschen. Meine Kinder legte ich so immer ins Bad, Stillkissen um sie herum. Im Wohnzimmer hatten wir anfangs allerdings immer einen Laufstall, um die Kleine sicher ablegen zu können, um sie vor rumfliegenden Autos oder kleineren Schikanen ihrer Geschwister zu schützen. Eine weiche Decke, in die das Baby gewickelt werden kann, ist ebenfalls ein Muss, da die ganz Kleinen ja ihre Körpertemperaturen noch nicht so halten können. Mein persönlicher Tipp ist diese. Ich liebe diese Decke! So sehr, dass sie sogar meine Große als Sommerbettdecke nutzt. Bett Was hier auch en masse verbraucht wurde, waren ganz normale Mullwindeln, also Spucktücher, da meine Kinder nach dem Stillen gerne wieder etwas davon ausspuckten. Wir haben auch hier diese, da diese einfach so schön leicht und groß sind, dass sie sich ideal zum Pucken geeignet haben. Und das Baby braucht was zum Anziehen. Und gar nicht unbedingt die schicken Kleidchen und stylischen Jeans, nein, bequeme Kleidung aus hochwertigen Materialen, z.B. Wolle, Seide, Bio-Baumwolle. Wickelbodies bewährten sich hier bei allen drei Kindern, da das „Über-Kopf-ziehen“ anfangs so gar nicht gemocht wurde. Hier empfehle ich auch mehrere, denn gerade bei Muttermilchstuhl ist das Baby öfters ein „Auslaufmodell“. Weiche Hosen, Leggings, Pumphosen, mit bequemen Bauchbund sind auch sehr empfehlenswert, dass einfach am vielleicht anfangs noch empfindlichen oder gar blähungsgeplagten Bäuchlein nichts zwickt oder drückt. Je nach Temperaturen Shirts, Wickeljäcken, ein Overall und Mützchen, ach ja, Söckchen. Für viele werdende Eltern ist der Kinderwagenkauf auch so ein Highlight. Ich erinnere mich auch noch daran. Wir hatten uns für ein Kombimodell entschieden, Babywanne und später Sportwagen. Da muss jeder selbst nach eigenen Vorlieben losziehen, ist es eher ein Stadtwagen oder wie bei uns, muss er auch querfeldein bestehen? Da gibt es ja ganz viele tolle Modelle. Wichtig war mir das Gewicht und dass er leicht zusammenklappbar ist und gut in den Kofferraum passt. Sind kleinere Geschwister da, empfiehlt sich vielleicht noch ein Buggyboard. Babyschale fürs Auto ist natürlich, allein aus Sicherheitsgründen, auch unabdingbar! Was für mich aber noch viel wichtiger war, eine gute Tragehilfe {hier könnt Ihr nochmal nachlesen, warum ich gerne trage}. Wickeltasche Da meine Kinder ja doch recht dicht aufeinander folgten, war ich anfangs sehr oft mit meiner heißgeliebten Wickeltasche unterwegs, um alles gut verstauen zu können, was eine Dreifachmommy für die Lieben so mitschleppen muss. 😉 Kommen wir jetzt zur Hygiene des Babys. Es braucht Windeln, ob Stoffwindeln oder „Pampers“, das muss auch jeder für sich entscheiden. Außer Wasser zum Reinigen braucht das Baby eigentlich gar nichts. Ich nutzte noch ein mildes Babyöl (*räusper* ähm… …um dies auf einen nassen Waschlappen zu geben, damit läßt sich der Windelbereich perfekt säubern im Falle eines Falles) und ggf. eine Wundschutzcreme, für mich kam auch hier nur Naturkosmetik in Frage. Einmal wöchentlich wurde anfangs gebadet und da haben alle Kinder den Badeeimer geliebt! Wir bekamen diesen damals für unseren Sohn geschenkt – eines der besten Geburtsgeschenke ever! Badeeimer Und ich habe noch einen Tipp, ich nutze sehr sehr gern die Waschlappen von Stoffywelt, sie sind handlich, weich, man kommt gut in die kleinen Ritzen der Speckröllchen – auch heute noch nutze ich sie für alle drei Kinder! Lifestylemommy 017 Ich glaube, das waren meine persönlichen Empfehlungen für die Erstausstattung eines Neugeborenen. Und noch etwas für die werdenden Mamas: neben breiten Schlüpfern ;-), den windelartigen Einlagen, Stilleinlagen, ggf. Brustwarzensalbe, möchte ich Euch noch eine klitzekleine Erstausstattung empfehlen. Wenn es geht kocht vor oder/und sortiert den Vorratsschrank mit gesunden Lebensmitteln, aus denen vielleicht auch Euer Mann ein ausgewogenes, stillfreundliches Gericht zaubern kann, damit Ihr das Wochenbett genießen könnt. Notiert die Telefonnummer eines guten Lieferservices sichtbar! Kauft Euch dunkle Schokolade und Mandelkerne (ein Tipp meiner geliebten Hebamme), die machen glücklich und knabbert immer etwas, wenn der Babyblues aufkommen will. Habt ein wirklich bequemes Stillkissen, mir hat es anfangs beim ersten Kind so sehr geholfen eine bequeme Stillposition zu finden. Und die wichtigste Erstausstattung: Ruhe! Gönnt Euch und Eurem Baby so viel Ruhe und Kuschelzeit, wie nur möglich (ich weiß wovon ich rede, mit Geschwisterkindern nicht immer leicht, bei mehreren Geschwisterkindern fast unmöglich, aber versucht es). So, das war lang. Morgen ist Sabrina an der Reihe, ich bin so gespannt, was die anderen Bloggermoms so als Erstes empfehlen können. Und wie war es bei Euch? Habt Ihr Unnötiges angeschafft? Was würdet Ihr werdenden Müttern absolut ans Herz legen? Hinterlasst gerne Kommentare. Liebe Grüße von Eurer LifestyleMommy

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6 Kommentare zu „Mama Talk – die Erstausstattung

  1. Gute Idee! Hier wird beim 2. allerdings irgendwie mehr angeschafft 😊 die großen Sachen sind zwar alle da, aber Klamottentechnisch have ich bei unserer Tochter doch mehr ausgeliehen. Jetzt wird alles neu gekauft. Ich red mich damit raus a) es ist ein Junge, der kann ihre Sachen nicht auftragen b) voraussichtlich bin ich das letzte Mal schwanger 😉

    1. Hallo Sarah, es macht ja auch soooo Spaß! Klar, habe ich allen drei Kleidungsstücke gekauft, wollte nur verdeutlichen, dass weniger oft mehr ist. Die ganz kleinen Minis brauchen ja kaum was, außer Mama. Und ich wollte meine persönlichen Lueblingsprodukte zeigen. Go Sarah, Ton Dich aus! Der Countdown läuft. Alles Liebe Bea

  2. Einer meiner besten/sinnvollsten Einkäufe waren die herrlich weichen und vielseitigen aden+anais-Tücher. Die Decke fehlt noch in unserer Sammlung, aber nachdem sie mir nun so ans Herz gelegt wurde, muss ich sie wohl kaufen 🙂

  3. Ein super toller und gerade für mich als werdende Mama informativer Post! Top finde ich ja auch deine Erstausstattung für Mamas – bin heute gleich mal los und habe noch ne Tafel Zartbitterschokolade in die Kliniktasche gepackt 😀

    Herzliche Grüße, Frauke von
    ekulele

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