Pampers-Initiative // Deutschland wird Kinderland

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Hallo Ihr Lieben,
Deutschland wird Kinderland ist eine supertolle Initiative von Pampers, die ich gerne unterstützen möchte bzw. meine Gedanken dazu hier teilen möchte.

Pampers hat eine Umfrage gestartet, in denen 39.000 Eltern zur Kinderfreundlichkeit in Deutschland befragt wurden. Leider empfanden die meisten Eltern Deutschland nicht gerade als kinderfreundlich. Vereinbarkeit von Familie und Beruf, fehlende Anerkennung der geleisteten Arbeit zu Hause, fehlende Barrierefreiheit im öffentlichen Nahverkehr oder in Einkaufszentrum waren einige Punkte, die genannt wurden. Um eben genau auf diese Sorgen/Probleme/Ängste von Familien aufmerksam zu machen und Eltern zu unterstützen, startete Pampers aktuell einen Ideenwettbewerb, bei dem Ihr aktiv werden könnt, denn Eure Wünsche sind gefragt!
Pro Monat kann ein kinderfreundliches Projekt mit 5.000€ gefördert werden! Alle weiteren Information findet Ihr auf der offiziellen Homepage Deutschland wird Kinderland!
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Auf die großen Punkte wie z.B. Vereinbarkeit von Familie und Beruf mag ich hier gar nicht eingehen, denn ich finde, man darf auch das Alltägliche nicht aus den Augen verlieren.
Wir sind eine Großfamilie und ja, wir haben drei Kinder! Früher war dies doch auch ganz normal. Heutzutage eher außergewöhnlich (obwohl der Trend zu mehreren Kindern ja glücklicherweise wieder zunimmt), so dass wir oft Sprüche hören mussten wie „jetzt ist aber Schluss, oder?“, „habt Ihr kein anderes Hobby“ oder „Willkommen bei den Wollnys“.
Schade eigentlich!
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Als Familie mit mehreren Kindern fährt man i.d.R. ja auch ein etwas größeres Auto. Das wäre schon ein Punkt, den ich nennen möchte!
Es fehlt an BREITEN Mutter-Kind-Parkplätzen!! Und wenn es sie gibt, ärgere ich mich so dermaßen über die Ignoranz, wenn sich Leute OHNE (!!!) Kinder beim Supermarkt auf diese Parkplätze stellen!
Parkplätze und Parkhäuser sollten definitiv mehr „Familienparkplätze“, vor allem etwas größere und breitere schaffen.
Und Leute, die kein Kind dabei haben, sollten doch bitte so fair sein und diese Parkplätze freihalten!

Ja, wir haben drei Kinder! Und ja, wir wollen trotzdem Essengehen. Es gibt wenige Restaurants, in denen man sich mit mehreren Kindern Willkommen fühlt. Das fängt bei ausreichend vorhandenen Kinderstühlen an und hört bei Kinderessen auf.
Glücklicherweise ist es nicht überall so. Und wir gehen ja auch nicht mit der Rasselbande ins Sterne-Restaurant. Wir haben ein paar Restaurants gefunden, in die wir gerne und oft gehen. Es sind Kleinigkeiten. Sind Extrawünsche bei der Bestellung für die Kinder möglich (ohne genervte Blicke zu ernten)? Wird das Kinderessen vielleicht schneller gebracht? Sind Spielmöglichkeiten für die Kinder vorhanden?
Schön ist es immer, wenn es eine kleine Kinderecke gibt. Nichts Weltbewegendes, vielleicht ein Kindertisch, eine Duplokiste, Malsachen – und schon sind große und kleine Kinder beschäftigt und die Eltern können mal entspannt essen und andere Restaurantbesucher sind nicht gestört.
Wir haben es jetzt auch schon öfters erlebt, was uns sehr freut, wenn die Kinder gleich unaufgefordert Malsachen (Papier, Buntstifte) gebracht bekommen. Wir haben auch ein nettes Lokal im Umkreis mit tollem Garten, wo Rutschautos, Trettraktoren stehen und die Kinder auf der Wiese spielen dürfen – im Sommer ein Traum!
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Und sind keine Spielsachen im Restaurant vorhanden, habe ich immer ein kleines SOS-Kit dabei. Pixibücher, die es so zu Hause nicht gibt (damit sie spannend bleiben), kleinere Spiele und ein paar Malsachen. Es soll auch leicht bleiben, denn ich möchte jetzt auch nicht mit Riesengepäck im Restaurant aufschlagen. Ein kleines Päckchen Buntstifte, ein paar Malvorlagen {z.B. von hier}, kleine Bücher {gern auch Wimmelbücher, mit denen sich die Kinder mal allein beschäftigen können}, Kartenspiel, vielleicht ein kleines Fädelspiel…

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Wir sind auch oft auf dem Spielplatz, ein Ziel beim Spaziergang, toben unter schattenspendenden Bäumen, Picknick. Unser örtlicher Spielplatz wurde zwar neu gemacht, aber leider fällt mir oft auf, dass Spielplätze einfach nicht gepflegt werden und man immer weniger Kinder dort antrifft. Kleiner Appell an die Städte und Gemeinden: investiert in Park- und Spielplatzanlagen. Kinder brauchen frische Luft, Platz zum Toben und es ist mal ein Tapetenwechsel zum heimischen Garten.
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Es sind die kleinen Stellschrauben, an denen gedreht werden sollte, um Deutschland kinderfreundlicher zu gestalten.
Insgesamt kann ich jedoch sagen, dass wir bisher überwiegend gute Erfahrungen (bis auf wenige Ausnahmen) gesammelt haben.
Die Pampersaktion finde ich jedoch großartig und hoffe auf zahlreiche Unterstützung, so dass viele tolle familienfreundliche Projekte ins Leben gerufen werden!

Liebe Grüße von Eurer LifestyleMommy

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2 Kommentare zu „Pampers-Initiative // Deutschland wird Kinderland

    1. Liebe Sarah, das ist eine gute Idee! Wir haben wirklich nur zwei, die wir regelmäßig besuchen und sind so einfache Dinge, die die Kinder glücklich machen und das Essengehen für alle Beteiligten entspannt macht. Herzliche Grüße Bea

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